
Was ist die "Ethik" der deutschen Offiziere?
Eine gute Frage, deren mögliche Antwort - die diese Homepage ist - wir bereits beginnend mit dem Jahr 2000 als erste Antwort mit "www.alles-fuer-den-offizier.de" versucht haben zu geben. Die Anfänge dieser Auseinandersetzung lagen in der Offizierschule in Dresden, auf der Suche nach einer Typusbeschreibung und endlosen Gesprächen, was einen Offizier von allem anderen unterscheidet. Eine klassische Beschreibung gibt es nicht, gab es auch nie, da sich das Bild des Offiziers der jeweiligen Zeit anpasst und somit dynamisch ist. Er reklamiert allerdings einige Konstanten - Tugenden auch genannnt - für sich, leiht diese sozusagen aus und steht für sie.
Eine entsprechende Annäherung an das Thema, eine Aufarbeitung der tangierten Felder wird mit diesem Projekt versucht. Eine Bereitschaft lässt sich nicht erzwingen, schon gar nicht einreden. Diese Selbsterkenntnis vorausgesetzt, die dieser Einsicht vorausgeht, erwarten wir vom geneigten Leser wie vom ständigen Kritiker - auch eben aus den eigenen Reihen. Kritik ist gut - sie schleift Kanten ab, eröffnet Perspektiven und bringt alle ein Stück vorwärts, solange sie konstruktiv ist.
Diese Seite distanziert sich ausdrücklich von der missbräuchlichen Einordnung ins "rechte Spektrum".
Diese Seite distanziert sich ausdrücklich nicht von Althergebrachten, wie Tapferkeit, Ehre, Selbstdisziplin, Patriotismus und den vielen anderen Begriffen und Bereichen, die auf den Seiten erläutert und in den Kontext eingeordnet werden.
Aktueller Bezug (2010):
Patriotismus - die Vaterlandsliebe - sieht im Kontext zu den letzten großen Kriegen anders aus, als im Kontext zum Hambach Fest, zum Vormärz der 48er Revolution, zur Wiedervereinigung Deutschlands und neumodischer Weise auch zu "Fuß- u. Handballwelt- und Europameisterschaften". Das ganze Land färbt sich "Schwarz-Rot-Gold" und "Deutschland-Deutschland"-Gesänge lassen sich bis in die frühen Morgenstunden vernehmen. Ein kleiner Eindruck von dem, wie die Deutschen ihre Nation wahrnehmen. Das Erleben war 1848 nicht unbedingt anders. So lebt eben die Geschichte!
Thomas Lang, Admin












